Zugegeben, Auberginen können fad und matschig schmecken, noch schlimmer sind sie hart und halbroh… Bereitet man sie aber richtig zu und widmet ihnen die nötige Hitze, Geduld und Liebe und die richtigen Gewürze, dann verwandeln sie sich in einen himmlischen Genuss.
Heute neu: Mirza Ghasemi, ein superleckerer persischer Dip mit Auberginen, Tomaten und gestocktem Ei, zuerst probiert im Restaurant Pars in Kiel. Und eine Pilz-Walnuss-Farce für Gemüse, nicht zwingend ein Auberginen-Rezept, schmeckt nämlich auch lecker auf Zucchini, in Tomaten etc. Aber ursprünglich wurden Auberginen damit gefüllt und von allen Beteiligten für sehr gut befunden.
Wir waren da! Trotz der Umstände haben wir uns gesagt, dass wir unsere USA-Reise besser nicht auf eine unbestimmte Zukunft verlegen – wer weiß, wann die da sein wird, wenn überhaupt. Außerdem ist es oft gut, sich ein eigenes Bild zu machen, gerade im Zeitalter der Fake News. Resultat: es war eine extrem interessante und sehr schöne Reise.
Viele der Städte, Landschaften und Naturwunder sind nach wie vor einzigartig und nirgendwo anders zu finden. Aber auch der menschliche Faktor war erhellend: wir haben mit vielen ganz bezaubernden und in der sehr großen Mehrheit aus unserer Sicht „vernünftigen“ Menschen gesprochen, wenn man sich so ein Urteil erlauben will. Auch die andere Hälfte hatte sicherlich ihre Gründe, auch wenn die Leute vermutlich nicht bekommen, was sie sich erhofft haben. Vieles verstehe ich nach unserer Reise besser, auch wenn mir das Verständnis immer noch fehlt. Wenn man die Augen nicht ganz fest zuzwickt, sieht man auch viel richtig Schlimmes – da wäre viel Luft nach oben, Missstände zu beseitigen.
Aber hier geht es ganz unpolitisch um Kochrezepte und davon habe ich einige ganz köstliche mitgebracht. Es ist nämlich nicht so, dass „die Amis“ grundsätzlich nicht kochen können. Natürlich sind sie die Weltmeister im Fast Food und das ist oft weder gesund noch besonders lecker. Aber selbst da gibt es Ausnahmen… Außerdem gibt es auch unzählige gute Restaurants und mein Geheimtipp sind die Museums-Cafés, in denen das Essen zwar teuer ist, aber nicht teurer als anderswo und viel besser. Sogar richtig gutes Brot und Käse findet man inzwischen, zumindest in den großen Städten.
In San Francisco waren wir in der Cheesecake Factory und ich habe mich auf der Stelle in den Strawberry Cheescake verliebt und in die Strawberry Lemonade, die ich dazu hatte. Für beides geben die einem natürlich nicht die Rezepte dazu, aber ich habe inzwischen ein bisschen recherchiert und beides nachgemacht mit recht befriedigendem Ergebnis.
Momentan wächst die Website im Bereich Kuchen, weil unsere Oma auf ihre alten Tage am liebsten Süßes isst, aber nicht mehr selbst bäckt – also mache ich mich da häufiger ans Werk als früher…
Hier gibt’s immer mehr Rezepte von mir und, hurra, der Nachwuchs hat Lust, ebenfalls neue Rezepte beizutragen. Willkommen in der Kombüse, Tuca und Luca!
Nachdem diese Rezeptsammlung langsam doch recht umfangreich wird, gibt es hier ab sofort ab und zu einen Blogbeitrag, in dem auf Neuzugänge hingewiesen wird oder in dem ich sonst irgendwie meinen Senf abgebe.
Dies hier ist sozusagen der Nachfolger der handgeschriebenen Kochbücher meiner Omas, meiner Mutter und von mir, einfacher zu handhaben für meine verstreut lebende Familie und auch für mich praktischer, weil ich alles nur einmal aufschreiben muss – und nicht immer nach dem kleinen schwarzroten Heft mit den von mir als Elfjähriger mühsam per Hand reingebastelten Tabs suchen…
Fremdlinge dürfen gern mitlesen und mitkochen, aber ein Wort zur Warnung: Ich bin eine sehr impulsive und assoziative Köchin, die gerne in Kochbüchern schmökert und Rezepte liest, aber so gut wie nie 1:1 danach kocht. An guten Tagen hab ich in meinem Job in der Buchhandlung Zeit, einen Blick in schöne neue Kochbücher zu werfen. Leider kann ich sie aber nicht alle kaufen, auch deshalb fließen in meine Kocherei zwar oft Anregungen von den Profi- und Promiköchen dieser Welt ein, aber praktisch nie komplette Rezepte. Außer ich leihe mir ein Kochbuch zum Probekochen und zum Schreiben von Buchtipps. Dann muss natürlich alles genauso gemacht werden, wie es im Rezept steht.
Bei meinen täglichen Kochentscheidungen lasse mich von dem tragen, was gerade so in meinem Kühlschrank und den Regalen ist oder was auf dem Markt oder im Supermarkt verführerisch aussieht. Außerdem messe ich nur sehr selten genaue Mengen ab oder notiere Garzeiten. Soll heißen, es gibt keinerlei Geling-Garantie und man sollte am besten schon ein bisschen Koch-Erfahrung oder Gefühl fürs Kochen haben, damit meine manchmal nur in etwa umrissenen Rezepte funktionieren.
Ich bin omnivor mit immer stärkerer Tendenz zu für mich und für den Planeten vernünftiger Ernährung. Viele meiner Lieben sind lobenswerterweise konsequenter und leben vegetarisch oder vegan. Außerdem bin ich kulinarisch sehr neugierig, es gibt hier also Rezepte von fleischlastig (bitte dann aber am besten aus möglichst artgerechter Haltung!) bis vegan. Ich bemühe mich, das in der Übersicht anzuzeigen, aber bitte sicherheitshalber selbst gucken und nötigenfalls etwas austauschen oder weglassen. Was mir vegan erscheint, kann durchaus problematische Inhaltsstoffe haben, die besser informierten Leuten bekannt sind.