Die kreolische Küche ist bekannt für ihre Süßigkeiten. Am berühmtesten ist die „Praline“, ausgesprochen pra-léen oder pray-léen. Ursprünglich soll der Butler des Feldmarschalls Comte du Plessis Praslin im 17. Jahrhundert mit Zucker überzogene Mandeln erfunden haben, die er nach seinem Arbeitgeber benannte.*
Die New Orleans Pralines dagegen sind eine Art von Toffee-Medaillons mit Pecan-Nüssen, denn als Louisiana von den Franzosen besiedelt wurde, standen dort keine Mandeln zur Verfügung.
Zutaten
- 1 1/2 Cups feiner Zucker
- 3/4 Cup leichter brauner Zucker
- 1/2 Cup Milch
- 6 EL Butter
- 1 1/2 Cups grob gehackte Pecan-Nüsse, optional geröstet
- 1 TL Vanilleextrakt
Zubereitung
Alle Zutaten in einem Topf zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und rühren, bis die Masse abgekühlt und gestockt ist. Die Pecans sollen sich gut in der Masse verteilen.
Mit dem Löffel runde Kleckse auf Backpapier setzen und stocken lassen. In New Orleans haben die Pralines ca. 8 cm Durchmesser, aber da sie reichlich süß und mächtig sind, würde ich eine etwas kleinere Größe empfehlen.
Anmerkung
Wenn man der Mischung 1/2 Cup Maissirup** hinzufügt, ergibt sich die typische, aber wirklich extrem süße Praline-Sauce…
*In Lyon gibt es die französische Variante der „Pralines“ noch heute hübsch mit rotem Zucker überzogen überall in der Altstadt, besonders lecker frische Milchbrötchen mit einer Kruste aus gehackten Zuckermandeln. Was wir in Deutschland unter Pralinen verstehen, sind in Frankreich übrigens Chocolats Fourrées.
**In Deutschland im Versandhandel für Patisserie-Bedarf erhältlich, braucht man auch für Hochglanz-Glasuren..